
Publication.
Eine Publikation, herausgegeben von
Ida Clay, Zarah Gutsch, Paul-Julien Robert, Elisabeth Schäfer und MATHILDA
Wie umgehen mit Kunst, die in Gewaltkontexten entstanden ist? Was, wenn Kunstwerke in autoritären Strukturen entstanden sind und Menschen dabei psychische, physische oder sexualisierte Gewalt zugefügt wurde? Wer kuratiert, spricht oder schreibt über diese Kunst: bisher — jetzt — zukünftig? Kann Kunst aus Gewaltkontexten neu kontextualisiert werden?
„Gewalt der Bilder — Bilder der Gewalt“ ist ein Sammelband der verschiedenen kritische Neu-Kontextualisierungsstrategien und Entwicklungen einer kritischen Perspektive auf Kunst aus Gewaltkontexten versammelt und deren zukunftsweisende Bedeutung für zeitgenössische Diskurse in Kunst, Wissenschaft, Museologie und Kuratieren als antidiskriminierende Praxis unterstreicht.
Wenn es darum geht zu zeigen, wie die Entstehung neuer Narrative ermöglicht werden kann, bilden Fragen: Wie wurde das Material bislang rezipiert? Was übersieht die gängige Rezeption, was bleibt unbenannt? einen Ausgangspunkt. Im Buch kommen darüber hinaus Autor:innen zu Wort, die aus der Perspektive von u. a. Kunst- und Kulturwissenschaften, Philosophie, Psychoanalyse und Psychotherapie, ästhetischer und sozialwissenschaftlicher Theorie Problemstellungen von Gewalt, Trauma, Grenzüberschreitung etc. diskursiv bearbeiten.
Das Buch wird ein Kompendium verschiedener Text- und Visualisierungsformate darstellen und reflektiert Aufgaben, Strategien und Handlungsformen von Museen, Ausstellungen und den Wissenschaften. Das Verhältnis von politischem Einsatz für und gegen die Repräsentation wird ebenso verhandelt, wie Strategien des Talking Back und Ansätze kritischer Neukontextualisierung und Wiederaneignung. Die Fähigkeit, zwischen Wahrnehmung, Trauma, Erinnerung und kritischer Reflexion zu vermitteln, spielt eine grundlegende Rolle bei der Produktion und Vermittlung von Wissen zu und über Gewaltgeschichte.
Das Buch stellt zudem einen Überblick über zentrale Beiträge des zweitägigen Symposiums Kunstrezeption — Strategien für zukünftiges Ausstellen dar, das im Kontext des FWF PEEK Forschungsprojekt (AR 568) zur kritischen Aufarbeitung der Geschichte der Mühl-Sekte in Kooperation mit MATHILDA und in Zusammenarbeit mit dem Volkskunde Museum Wien im Juni 2021 realisiert wurde
Georgia Doll, Andy Simanowitz, Mikki Muhr, Lea Susemichel, Susan Kamel, Susanne Wernsing, Elisabeth Schäfer, Esther Hutfless, Daniela Zyman, Sabine Kock, Branislav Jakovljevic, Zarah Gutsch
Erschienen im Transkript Verlag Bielefeld

Publication.
Eine Publikation, herausgegeben von
Ida Clay, Zarah Gutsch, Paul-Julien Robert, Elisabeth Schäfer und MATHILDA
Wie umgehen mit Kunst, die in Gewaltkontexten entstanden ist? Was, wenn Kunstwerke in autoritären Strukturen entstanden sind und Menschen dabei psychische, physische oder sexualisierte Gewalt zugefügt wurde? Wer kuratiert, spricht oder schreibt über diese Kunst: bisher — jetzt — zukünftig? Kann Kunst aus Gewaltkontexten neu kontextualisiert werden?
„Gewalt der Bilder — Bilder der Gewalt“ ist ein Sammelband der verschiedenen kritische Neu-Kontextualisierungsstrategien und Entwicklungen einer kritischen Perspektive auf Kunst aus Gewaltkontexten versammelt und deren zukunftsweisende Bedeutung für zeitgenössische Diskurse in Kunst, Wissenschaft, Museologie und Kuratieren als antidiskriminierende Praxis unterstreicht.
Wenn es darum geht zu zeigen, wie die Entstehung neuer Narrative ermöglicht werden kann, bilden Fragen: Wie wurde das Material bislang rezipiert? Was übersieht die gängige Rezeption, was bleibt unbenannt? einen Ausgangspunkt. Im Buch kommen darüber hinaus Autor:innen zu Wort, die aus der Perspektive von u. a. Kunst- und Kulturwissenschaften, Philosophie, Psychoanalyse und Psychotherapie, ästhetischer und sozialwissenschaftlicher Theorie Problemstellungen von Gewalt, Trauma, Grenzüberschreitung etc. diskursiv bearbeiten.
Das Buch wird ein Kompendium verschiedener Text- und Visualisierungsformate darstellen und reflektiert Aufgaben, Strategien und Handlungsformen von Museen, Ausstellungen und den Wissenschaften. Das Verhältnis von politischem Einsatz für und gegen die Repräsentation wird ebenso verhandelt, wie Strategien des Talking Back und Ansätze kritischer Neukontextualisierung und Wiederaneignung. Die Fähigkeit, zwischen Wahrnehmung, Trauma, Erinnerung und kritischer Reflexion zu vermitteln, spielt eine grundlegende Rolle bei der Produktion und Vermittlung von Wissen zu und über Gewaltgeschichte.
Das Buch stellt zudem einen Überblick über zentrale Beiträge des zweitägigen Symposiums Kunstrezeption — Strategien für zukünftiges Ausstellen dar, das im Kontext des FWF PEEK Forschungsprojekt (AR 568) zur kritischen Aufarbeitung der Geschichte der Mühl-Sekte in Kooperation mit MATHILDA und in Zusammenarbeit mit dem Volkskunde Museum Wien im Juni 2021 realisiert wurde
Georgia Doll, Andy Simanowitz, Mikki Muhr, Lea Susemichel, Susan Kamel, Susanne Wernsing, Elisabeth Schäfer, Esther Hutfless, Daniela Zyman, Sabine Kock, Branislav Jakovljevic, Zarah Gutsch
Transkript Verlag Bielefeld
